Karlsbad Kurbehandlung

Karlsbader Mineralquellen

Die Grundlage der Karlsbader Kurbehandlung ist das Trinken des einzigartigen natürlichen Mineralwassers aus den Karlsbader Quellen. Das Thermalwasser sollte erst nach Konsultation mit dem Arzt angewendet werden, der die Kombination, die Menge der einzelnen Quellen und die Intervalle zwischen den Einnahmen bestimmt. Im Zusammenhang mit der Anwendung der Mineralquellen kommt es zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes und Erhöhung der Immunität des Menschen.

Die einzelnen Quellen unterscheiden sich vor allem durch ihre Zusammensetzung, Wärme und Gehalt an gasförmigem CO2 . Das Karlsbader Thermalwasser ist durch seine chemische Zusammensetzung und physikalischen Eigenschaften ganz einzigartig. Im Mineralwasser ist eine große Menge von Haupt- und Nebenspurenelementen enthalten.

 

Vřídlo
1. Sprudel A
Sprudelkolonnade
73,4 °C
60 l/min
Vřídlo
1. Sprudel B, C
Sprudelkolonnade
50 °C; 30 °C
60 l/min
Pramen Karla IV.
2. Quelle Karl IV
Marktkolonnade
63,8 °C
4,2 l/min
Zámecký pramen Dolní
3. Unterer Schlossbrunnen
Marktkolonnade
57,9 °C
4,0 l/min
Pramen Tržní
4. Marktbrunnen
Marktkolonnade
64,8 °C
3,6 l/min
Zámecký pramen Horní
5. Oberer Schlossbrunnen
Pavillon über das Schlossbad
54,6 °C
1,1 l/min
Pramen Mlýnský
6. Mühlbrunnen
Mühlbrunnkolonnade
57,7 °C
3,6 l/min
Pramen Rusalka
7. Rusalka-Quelle
Mühlbrunnkolonnade
62,4 °C
6,5 l/min
Pramen knížete Václava I.
8. Fürst-Wenzel-Quelle I.
Mühlbrunnkolonnade
66,3 °C
3,6 l/min
Pramen knížete Václava II.
8. Fürst-Wenzel-Quelle II.
Mühlbrunnkolonnade
63,5 °C
2,6 l/min
Pramen Libuše
9. Libussa-Quelle
Mühlbrunnkolonnade
62,4 °C
2,4 l/min
Pramen Skalní
10. Felsen-Quelle
Mühlbrunnkolonnade
47,8 °C
1,2 l/min
Pramen Svoboda
11. Freiheitsquelle
Pavillon der Freiheitsquelle
61,1 °C
5,4 l/min
Sadový pramen
12. Parkquelle
Militärbadehaus
32,2 °C
1,2 l/min
Pramen Štěpánka
14. Stephanie-Quelle
Alois-Klein-Pavillon (vor dem Parkhotel Richmond)
13,5 °C
0,3 l/min
Hadí pramen
15. Schlangenquelle
Parkkolonnade
28,0 °C
1,8 l/min
Železnatý pramen
16. Eisenquelle
Kolonnade der Eisenquelle
8,5 °C
2,0 l/min

 

Geschichte der Karlsbader Kurheilung

Die Menschen sprachen den Karlsbader Mineralquellen die Heilungsmacht schon längst vor der Stadtgründung zu. Jahrhunderte überprüfte traditionelle Heilungsmethoden werden bei der Kurheilung bis heute verwendet und mit modernen Trends im Balneologiebereich kombiniert.

Die erste historisch erhaltene Heilung wurde am Ende des 14. Jahrhunderts verwirklicht, als der Herrscher Karl IV seine kranken Beine im Mineralwasser aus einer der Quellen gebadet hat. Deswegen wurde über die weiteren 200 Jahre ausschließlich durch Bäder geheilt. Die kranken blieben im Einklang mit den Erkenntnissen der damaligen Kurheilkunde so lange in heißen Bädern, bis ihnen die Haut aufsprang, weil erst danach alle Übel aus dem Körper weggespült wurden.

Erst nach dem Jahre 1521 auf den Anlass des Kurarztes Vaclav Payer wurde langsam mit der Verwendung des Thermalwassers auch zu inneren Verwendung begonnen. Die Anfänge der Trinkkur wurden wiederum ein bisschen eigenartig – die damalige verschriebene Menge des Mineralwassers wurde 3 – 5 Liter täglich.

Erst das 18. Jahrhundert brachte dank der grundsätzlichen ärztlichen Erkenntnisse von Dr. David Becher die Ausgewogenheit der Trinkkur mit sich.

Dieser anerkannter Karlsbader Arzt führte als Erster eine wissenschaftliche Analyse des Mineralwassers durch, er hat sich an der gegenseitigen Harmonisierung der Trink- und Badekur verdient gemacht, hat das Trinken des Wassers bei der Quelle empfohlen (hier hat das mit CO2 gesättigtes Wasser eine weit höhere Wirkung) und hat Spaziergänge als Teil der Therapie eingeführt. Er hat sich auch mit einer individuellen Heilung nach der Diagnose des Patienten beschäftigt.

Im 19. Jahrhundert wurde die Kurheilung um diätetische Ernährung erweitert und sie begann in möglichst breitem Umfang auch weitere Naturheilprodukte (Moor, Torf, CO2) verwenden, das alles wurde dann im 20. Jahrhundert um Massagen und andere Heilprozeduren ergänzt.

Die gegenwärtige Kurheilung kombiniert die traditionellen Heilmethoden mit den neuesten Trends der modernen Balneologie.

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